Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Erfahren Sie mehr über uns! 

NABU Aktuell

 

Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus" für den " Reit-,Fahr- und Pferdezuchtverein Großsachsen"

  

Das melodische Gezwitschere der Rauchschwalben ist allgegenwärtig, als Matthias Volz für den Reit-,Fahr- und Pferdezuchtverein Großsachsen  die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“  vom NABU Weinheim erhält. Die Plakette würdigt Menschen, die Schwalben willkommen heißen. Schließlich waren die Flugkünstler jahrhundertelang selbstverständliche Mitbewohner in Dörfern, Höfen und Städten. Ihre Nester baut die Rauchschwalben im Inneren von Ställen, Scheunen oder anderen Gebäuden an Balken, Wänden oder Mauervorsprüngen. Die Tatsache, dass der Singvogel früher auch an offenen Kaminen oder Rauchfängen brütete, trug ihr ihren Namen ein. Das schalenförmige Rauchschwalbennest besteht aus kleinen Lehmklumpen und darin eingebackenen Halmen, die öfters lang heraushängen. Ihre Nahrung - in der Hauptsache fliegende Insekten - jagt sie gerne in Viehställen, bei schönem Wetter aber auch in luftiger Höhe. Tief fliegende Schwalben kündigen dagegen Regen an.  Zwar zählt die Rauchschwalbe noch immer zu einem der häufigeren Singvögel, doch ihre Bestände gehen seit Jahren kontinuierlich zurück. Es wird immer schwieriger, geeignete Nistplätze zu finden, umso erfreulicher die Großsachsener Kolonie. Positiver Nebeneffekt der Rauchschwalben:  Die fliegende Plagegeister für Pferde und Reiter werden dezimiert! Infos und Bauanleitungen für Rauchschwalben-Kunstnester finden sich auf den Webseiten des NABU oder anderen Naturschutzvereinigungen.

 

 

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Gemeinsam für eine naturverträgliche EU-Agrarpolitik

Machen Sie mit bei der NABU-Kampagne „Werde laut für mich“!

 

Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft nimmt von Jahr zu Jahr ab. Denn besonders die intensive Landwirtschaft raubt Feldhasen, Rebhuhn, Ackerhummel und Co. Nahrung und Lebensraum. Befeuert wird dies durch eine völlig falsche Subventionspolitik, denn für nichts gibt die EU mehr Geld aus als für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Aktuell laufen in Brüssel die Verhandlungen für die Förderpolitik der nächsten sieben Jahre. Das ist unsere Chance, uns für mehr Naturschutz auf Acker und Wiese einzusetzen, denn schon in wenigen Monaten wird die Entscheidung im EU-Parlament erwartet.

Nach dem erfolgreichen ersten Kampagnenabschnitt "Meine 114 Euro", bei der über 62.000 Stimmen für die Artenvielfalt gesammelt wurden, gehen unsere Bemühungen für eine neue Agrarpolitik in die entscheidende Phase. Unter dem Motto "Werde laut für mich!" stellen wir eine Reihe von bedrohten Tieren der Agrarlandschaft wie den Feldhasen in den Mittelpunkt. Geben Sie der Artenvielfalt Ihre Stimme und schicken Sie eine Sprachnachricht an Ihre regionalen EU-Abgeordneten. 

Wir freuen uns über jede Unterstützung!